Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Externe Drehtüren (kraftbetrieben)

Facility Management: Gebäude » Strategie » Dokumente » Externe Drehtüren (kraftbetrieben)

Externe Drehtüren (kraftbetrieben)

Externe Drehtüren (kraftbetrieben)

Dieses Dokumentenverzeichnis beschreibt die im Facility Management erforderlichen rechtlichen, technischen und sicherheitsrelevanten Unterlagen für kraftbetätigte Außendrehtüren.

Ziel ist es, die Betriebs- und Verkehrssicherheit, die CE- und EU-Konformität sowie die rechtssichere Betreiberverantwortung gemäß den geltenden deutschen und europäischen Normen sicherzustellen. Die hier aufgeführten Dokumente decken alle Phasen des Lebenszyklus ab – von Planung, Installation und Prüfung bis zur Wartung, Instandhaltung und Dokumentation. Sie dienen der Auditfähigkeit, Nachvollziehbarkeit und Risikominimierung im Facility Management und sind fester Bestandteil der Technischen Gebäudeakte (TGA-Dokumentation).

Externe kraftbetriebene Drehtüren im Gebäudebetrieb

Nachweis über die Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel und Schäden

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Nachweis der Mängelbeseitigung – Verkehrssicherheit

Zweck & Geltungsbereich

Dokumentiert die fachgerechte Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit nach HBauO.

Relevante Regelwerke/Normen

HBauO § 3 (Sicherung baulicher Anlagen)

Schlüsselelemente

• Beschreibung des Mangels und Schadens
• Datum und Art der Behebung
• Beauftragte Fachfirma
• Freigabe durch Betreiber oder Prüfer

Verantwortlich

Betreiber / Wartungspersonal

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Sicherheitsakte; dient als Nachweis bei Haftungsfällen und Behördenkontrollen.

Erläuterung

Der Nachweis über die Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel dokumentiert die fristgerechte und fachgerechte Beseitigung von Gefahrenquellen an der Drehtüranlage. Damit erfüllt der Betreiber seine Verkehrssicherungspflicht gemäß Bauordnungsrecht (z. B. HBauO § 3) und kann im Schadensfall belegen, dass erkannte Mängel umgehend behoben wurden. In der Praxis wird dieser Nachweis in der Sicherheitsakte bzw. Technischen Gebäudeakte geführt und dient gegenüber Behörden und Versicherern als rechtssicherer Beleg für die ordnungsgemäße Instandhaltung. Er enthält genaue Angaben zum festgestellten Mangel, zur durchgeführten Reparatur (inklusive Datum und verantwortlicher Fachfirma) sowie zur abschließenden Freigabe der sicheren Nutzung durch den Betreiber oder einen Prüfer. Die lückenlose Dokumentation aller Mängelbeseitigungen ist ein zentraler Bestandteil der Betreiberverantwortung und minimiert Haftungsrisiken im Facility Management.

Prüfprotokoll der sicherheitstechnischen Prüfung – Kraftbetätigte Türen und Tore

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfprotokoll der sicherheitstechnischen Prüfung – Kraftbetätigte Türen und Tore

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis über die regelmäßig durchgeführte sicherheitstechnische Prüfung der automatisierten Drehflügeltür.

Relevante Regelwerke/Normen

ASR A1.7; DGUV-I 208-022

Schlüsselelemente

• Prüfergebnis (Mechanik, Sensorik, Schließkräfte)
• Prüfung der Notöffnung und Notstoppfunktion
• Mängelliste und Handlungsempfehlungen
• Datum, Prüfer, Unterschrift

Verantwortlich

Sachkundige(r) Prüfer / befähigte Person nach TRBS 1203

Praxis-Hinweise

Verpflichtend vor Erstinbetriebnahme und jährlich wiederkehrend; Bestandteil der BetrSichV-Dokumentation.

Erläuterung

Die sicherheitstechnische Prüfung stellt sicher, dass die automatische Drehtüranlage gefahrlos betrieben werden kann. Gemäß ASR A1.7 und den Vorgaben der Unfallversicherungsträger ist eine Abnahme durch eine sachkundige Person vor der Erstinbetriebnahme und anschließend in regelmäßigen Abständen (mindestens jährlich) vorgeschrieben. Dabei werden unter anderem die Schließkräfte an den Türflügeln gemessen, die Funktion von Sensorik, Notöffnungsmechanismen und Not-Stopp-Einrichtungen geprüft sowie die Vollständigkeit der technischen Dokumentation und Betriebsanleitung kontrolliert. Das Prüfprotokoll hält alle Messergebnisse, festgestellten Mängel und Empfehlungen fest und wird vom Prüfer datiert und unterzeichnet. Eine solche Dokumentation ist erforderlich, um die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu erfüllen und gegenüber Aufsichtsbehörden oder im Haftungsfall die ordnungsgemäße Überprüfung der Anlage nachweisen zu können. Im Facility Management dient das Prüfprotokoll zugleich als Grundlage für die Planung weiterer Instandhaltungsmaßnahmen und gewährleistet die kontinuierliche Überwachung der Anlagensicherheit.

Prüfprotokoll der Objektbegehung – Verkehrssicherheit

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfprotokoll der Objektbegehung – Verkehrssicherheit

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis über regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen zur Erfüllung der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht.

Relevante Regelwerke/Normen

HBauO § 3; REG-IS Empfehlung

Schlüsselelemente

• Prüfdatum und Prüfername
• Sichtprüfung der Tor-/Türumgebung
• Mechanische und optische Kontrolle
• Festgestellte Mängel und Handlungsempfehlungen

Verantwortlich

Beauftragte sachkundige Person (z. B. Facility Manager, Haustechniker)

Praxis-Hinweise

Bestandteil der jährlichen Sicherheitsbegehung; Grundlage für Mängellisten und Instandhaltungsmaßnahmen.

Erläuterung

Bei einer regelmäßigen Objektbegehung werden die Drehtüranlage und ihr Umfeld auf sichtbare Mängel, Schäden oder Gefahren überprüft. Diese Begehungen – oft jährlich durch geschulte Facility-Management-Mitarbeiter oder externe Dienstleister durchgeführt – dienen der Erfüllung der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht. Der Prüfer achtet beispielsweise darauf, dass die Türflügel und Verglasungen unbeschädigt sind, die Sensorik frei von Verschmutzung oder Abdeckung ist und im Zugangsbereich keine Stolper- oder Kollisionsgefahren bestehen. Festgestellte Auffälligkeiten oder Abnutzungserscheinungen werden im Prüfprotokoll dokumentiert und führen zu entsprechenden Mängelmeldungen bzw. Instandsetzungsmaßnahmen. Auf diese Weise kann der Betreiber präventiv eingreifen, um Risiken zu beseitigen, bevor Unfälle entstehen. Das Protokoll der Objektbegehung ergänzt die technischen Prüfberichte und belegt, dass das Gebäude und seine Anlagen vom Betreiber laufend überwacht und instand gehalten werden.

Prüfprotokoll elektrischer Betriebsmittel – Kraftbetätigte Drehflügeltüren

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfprotokoll elektrischer Komponenten

Zweck & Geltungsbereich

Dokumentation der Prüfung elektrischer Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitssysteme.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-V 3; DGUV-V 4; VDE 0701; VDE 0702; DGUV-I 203-070; DGUV-I 203-071

Schlüsselelemente

• Isolations- und Schutzleiterprüfung
• Prüfung der Abschaltzeiten und Sensorik
• Prüfdatum, Prüfer, Messergebnisse
• Bewertung der elektrischen Sicherheit

Verantwortlich

Elektrofachkraft / Prüforganisation

Praxis-Hinweise

Bestandteil der jährlichen elektrischen Sicherheitsprüfung; muss in der Anlagenakte geführt werden.

Erläuterung

Betriebs- und Wartungsanleitung – Drehflügeltüren

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Betriebs- und Wartungsanleitung – Drehflügeltüren

Zweck & Geltungsbereich

Anleitung für den sicheren Betrieb, die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Türanlage.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-I 208-026

Schlüsselelemente

• Sicherheitsmaßnahmen beim Betrieb
• Wartungszyklen und Prüfumfang
• Anweisungen für Notbetrieb und Störungsbeseitigung
• Ersatzteil- und Schmierstofflisten

Verantwortlich

Hersteller der Türanlage

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Betriebsanweisung; Grundlage für Wartungsunternehmen und Bedienpersonal.

Erläuterung

Die Betriebs- und Wartungsanleitung des Herstellers bildet die Grundlage für den sicheren Betrieb und die fachgerechte Instandhaltung der Drehtüranlage. Sie ist gemäß Maschinenrichtlinie und Produktsicherheitsgesetz ein verpflichtender Bestandteil der Auslieferung und enthält alle notwendigen Hinweise, um das Türsystem vorschriftsgemäß zu betreiben. Dazu zählen konkrete Sicherheitsanweisungen für den täglichen Gebrauch, detaillierte Wartungspläne mit Intervallen und Prüfpunkten sowie Anleitungen zur Störungsbehebung und zum Betrieb im Notfall. Ebenfalls aufgeführt sind Listen von Verschleißteilen, Schmierstoffen und empfohlenen Ersatzteilen, um Wartungsarbeiten gezielt durchführen zu können. Im Facility Management dient diese Anleitung als unverzichtbares Referenzdokument für das Wartungspersonal und beauftragte Servicefirmen. Sie stellt sicher, dass alle Wartungsarbeiten entsprechend den Herstellerangaben erfolgen, was die Betriebssicherheit erhöht und zugleich Garantieansprüche sowie die CE-Konformität der Anlage erhält. Zudem werden Mitarbeiter anhand der Betriebsanleitung unterwiesen, um einen sachgerechten Umgang mit der Türanlage im Alltag zu gewährleisten.

Betriebsanleitung – Beschläge

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Betriebsanleitung für Beschläge

Zweck & Geltungsbereich

Dient der Installation, Einstellung und Instandhaltung der Türbeschläge und Schließsysteme.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18357 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Montagevorschriften
• Prüf- und Schmieranweisungen
• Justierungshinweise für Türbänder, Antriebe und Sensoren
• Wartungsintervalle

Verantwortlich

Hersteller / ausführende Firma

Praxis-Hinweise

Wird bei Übergabe und Abnahme ausgehändigt; Bestandteil der FM-Wartungsdokumentation.

Erläuterung

Die Betriebsanleitung für die Türbeschläge (z. B. Scharniere, Drehgelenke, Schlösser, Türantriebe) liefert spezifische Anweisungen für Montage, Justierung und Pflege dieser mechanischen Komponenten. In diesem Dokument sind beispielsweise die korrekte Einstellung von Türbändern und Schließern, die anzuwendenden Drehmomente für Befestigungselemente, empfohlene Schmiermittel sowie die Intervalle für Inspektionen und Wartungen festgelegt. Die Anleitung wird normalerweise vom Hersteller der Beschläge bereitgestellt und dem Betreiber bei Inbetriebnahme oder Abnahme der Anlage übergeben. Durch strikte Befolgung dieser Vorgaben stellt das Facility Management sicher, dass alle mechanischen Teile der Drehtür dauerhaft reibungslos und sicher funktionieren. Fehlerhafte Einstellungen oder unterlassene Schmierung können dagegen zu vorzeitigem Verschleiß oder Funktionsstörungen führen und damit Sicherheitsrisiken verursachen. Entsprechend ist die Beschlags-Dokumentation ein wichtiger Bestandteil der technischen Gebäudeunterlagen: Sie dient Wartungstechnikern als Nachschlagewerk bei Instandhaltungsarbeiten und wird bei Inspektionen herangezogen, um Soll-Werte und Einstellungen zu überprüfen.

Benutzerinformation – Maschinen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Benutzerinformation – Maschinen (Gefährdung und Bedienung)

Zweck & Geltungsbereich

Enthält sicherheitsrelevante Informationen für den Betrieb der maschinellen Türkomponenten.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN ISO 12100

Schlüsselelemente

• Beschreibung von Gefahrenstellen
• Notfallmaßnahmen und Betriebsunterbrechungen
• Bedienung im Wartungsmodus
• Sicherheitskennzeichnungen

Verantwortlich

Hersteller

Praxis-Hinweise

Bestandteil der CE-Dokumentation; muss dem Betreiber zugänglich gemacht werden.

Erläuterung

Die Benutzerinformation für Maschinen enthält die sicherheitsrelevanten Hinweise und Warnungen des Herstellers, die auf die Drehtür als technische Anlage zugeschnitten sind. Darin werden alle potenziellen Gefahrenstellen und Risiken im Umgang mit der Tür klar benannt – beispielsweise Quetsch- und Scherstellen an den Türflügeln oder Gefahren bei Eingriffen in den automatischen Betrieb. Ebenso sind wichtige Notfallmaßnahmen beschrieben: etwa wie die Tür im Störfall anzuhalten ist (Not-Aus-Taster), wie bei einem Ausfall die manuelle Notentriegelung erfolgt oder welche Schritte bei einem Stromausfall zu unternehmen sind. Hinweise zur Bedienung im Wartungsmodus stellen sicher, dass Inspektionen gefahrlos durchgeführt werden können, z. B. durch das Abschalten des Hauptschalters oder das Verwenden eines Schlüsselschalters, der die Drehgeschwindigkeit reduziert. Darüber hinaus erklärt die Benutzerinformation die an der Anlage angebrachten Sicherheitskennzeichnungen (Piktogramme, Warnhinweise) und deren Bedeutung. Im Facility Management sind diese Informationen Teil der CE-konformen Dokumentation und müssen den verantwortlichen Mitarbeitern und Dienstleistern zugänglich sein. Sie fließen auch in die Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung des Bedien- und Wartungspersonals ein, um einen sicheren Betrieb der Türanlage zu gewährleisten.

Zertifikat der Leistungsbeständigkeit (DoP Certificate)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Zertifikat der Leistungsbeständigkeit

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis über die Übereinstimmung mit der Bauproduktenverordnung und der Leistungsstabilität.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 305/2011; Regulation (EU) 2024/3110

Schlüsselelemente

• Leistungsparameter (Widerstandsfähigkeit, Energieeffizienz, Sicherheit)
• Prüfnummer und benannte Stelle
• Herstellerangaben
• CE-Kennzeichnung

Verantwortlich

Zertifizierungsstelle / Hersteller

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Produktakte; wird bei Inbetriebnahme und Prüfungen als Nachweis vorgelegt.

Erläuterung

Das Zertifikat der Leistungsbeständigkeit (oft als Konformitäts- oder Übereinstimmungszertifikat bezeichnet) bescheinigt, dass die Drehtüranlage als Bauprodukt dauerhaft die angegebenen Leistungsmerkmale einhält. Gemäß der europäischen Bauproduktenverordnung (Verordnung (EU) Nr. 305/2011 und der ab 2025 geltenden Verordnung (EU) 2024/3110) ist für bestimmte Produkte – insbesondere sicherheitsrelevante Türen – ein solches Zertifikat durch eine benannte Stelle erforderlich. Das Zertifikat führt die wesentlichen Leistungsparameter der Tür auf, beispielsweise mechanische Belastbarkeit, Funktionssicherheit, Brandverhalten oder Energieeffizienzwerte. Zudem sind die Prüfnummer, die Kennung der zertifizierenden Stelle sowie Angaben zum Hersteller und zur erfolgten CE-Kennzeichnung enthalten. Im Facility Management gehört dieses Zertifikat in die Technische Gebäudeakte und wird bei Abnahmen, Audits oder behördlichen Kontrollen als Nachweis der ordnungsgemäßen Produkteigenschaften vorgelegt. Damit wird belegt, dass die installierte Tür den gesetzlichen und normativen Anforderungen entspricht. Gleichzeitig minimiert eine vollständige Zertifikatsdokumentation das Risiko von Beanstandungen seitens der Bauaufsicht und unterstützt den Betreiber dabei, seine Dokumentationspflichten zu erfüllen.

Betriebsanleitung – Kraftbetätigte Türen (DIN EN 16005)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Betriebsanleitung – Kraftbetätigte Türen

Zweck & Geltungsbereich

Beschreibt die sicheren Betriebs-, Wartungs- und Prüfvorgänge für automatische Türanlagen, einschließlich Notöffnungsfunktionen.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 16005; VDI 6026-1

Schlüsselelemente

• Funktionsbeschreibung des Türsystems (Sensorik, Steuerung, Sicherheit)
• Betriebsarten (Automatik, Manuell, Nachtmodus)
• Anweisungen für Inspektion, Wartung und Reinigung
• Hinweise zur jährlichen Sicherheitsüberprüfung nach ASR A1.7
• Notfallabläufe (manuelle Entriegelung, Stromausfallverhalten)

Verantwortlich

Hersteller / Errichter

Praxis-Hinweise

Bestandteil der CE-Dokumentation und Grundlage für Betriebsfreigabe, Prüfberichte und Schulungen des Wartungspersonals.

Erläuterung

Diese Betriebsanleitung nach DIN EN 16005 fasst alle sicherheitsrelevanten Funktionen und Schutzmaßnahmen der automatischen Türanlage zusammen. Die europäische Norm legt detaillierte Anforderungen an die Gestaltung und Prüfung kraftbetätigter Türen fest und deckt die Nutzungssicherheit beispielsweise von Drehflügel-, Schiebe- oder Karusselltüren ab. Sie enthält Beschreibungen zu Sensorik, Antrieb, Piktogrammen sowie zu Auslöse- und Not-Break-Out-Funktionen. Für das Facility Management ist diese Anleitung die zentrale Grundlage für Wartungsplanung und Personalunterweisung: Sie definiert die Prüfintervalle und Vorgehen zur Mängelbehebung und gibt Auskunft über die Benutzung verschiedener Betriebsarten. Gemäß ASR A1.7 ist die Anwesenheit dieser Betriebsanleitung bei der sicherheitstechnischen Prüfung verpflichtend: Die Prüfer müssen die Vollständigkeit der technischen Dokumentation einschließlich der Anleitung kontrollieren. Insgesamt stellt die Anleitung sicher, dass sowohl Betreiber als auch Instandhalter über alle notwendigen Informationen verfügen, um die Türanlage sicher und normgerecht zu betreiben.

Betriebsanleitung – Maschinen (EU 2023/1230, 9. ProdSV)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Betriebsanleitung – Maschinen

Zweck & Geltungsbereich

Beschreibung der technischen Sicherheit und des bestimmungsgemäßen Gebrauchs des Türantriebs als Maschine.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 2023/1230; Directive 2006/42/EC; 9. ProdSV; DIN EN 809; DIN EN 1012-1; DIN EN 12693; DIN EN ISO 12100; VDI 6026-1

Schlüsselelemente

• Sicherheits- und Warnhinweise
• Aufbau und Komponentenbeschreibung (Motor, Sensorik, Steuerung)
• Angaben zur CE-Kennzeichnung
• Anweisungen für Montage, Betrieb und Wartung
• Risikobeurteilung und Sicherheitsfunktionen

Verantwortlich

Hersteller / Inverkehrbringer

Praxis-Hinweise

Wird mit jeder Maschine (Antriebseinheit) geliefert; dient im FM der Nachweisführung zur Einhaltung der Maschinenverordnung und zur Dokumentation der Instandhaltung.

Erläuterung

Bei kraftbetätigten Türen wird der Antrieb als Maschine im Sinne der Maschinenverordnung betrachtet. Nach EU-Verordnung 2023/1230 (deutsch umgesetzt durch die 9. ProdSV) gehört zur CE-Konformität jede Maschine einschließlich der zugehörigen Betriebsanleitung. Die Betriebsanleitung der Türmechanik enthält alle sicherheitsrelevanten Informationen über Aufbau und Funktion (z. B. Motor, Getriebe, Elektronik), die notwendigen Schutzmaßnahmen und das korrekte Betriebsverfahren. Sie definiert die zu verwendenden Bauteile, gibt Hinweise zu Einbau und Inbetriebnahme und beschreibt Maßnahmen für regelmäßige Prüfungen und Wartung. In der Praxis im Facility Management dient diese Anleitung dazu, die Einhaltung der Maschinenverordnung nachzuweisen und Instandhaltungsmaßnahmen lückenlos zu dokumentieren. Sie ist damit ein Schlüsselpapier für Betreiber zur Minimierung von Betriebsrisiken und zur Gewährleistung der Sicherheit des Antriebs.

Sicherheits- und Betriebsinformationen – Elektrische Betriebsmittel

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Sicherheits- und Betriebsinformationen – Elektrische Betriebsmittel

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der elektrischen Sicherheit der Türsteuerung, Sensorik und Notabschaltung.

Relevante Regelwerke/Normen

Directive 2014/35/EU (Low Voltage Directive); 1. ProdSV; VDE 0100-600; DIN EN 61439

Schlüsselelemente

• Angaben zu Spannungen, Schutzklassen und EMV-Konformität
• Hinweise zur elektrischen Abschaltung und Überprüfung
• Prüfprotokolle und Fehlerdiagnoseverfahren
• Wartungsanweisungen für elektrische Komponenten

Verantwortlich

Hersteller / Elektrofachbetrieb

Praxis-Hinweise

Bestandteil der CE-Konformität; dient im FM der Dokumentation regelmäßiger DGUV V3-Prüfungen und Wartungen.

Erläuterung

Diese Dokumente belegen die Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU für alle elektrischen Komponenten des Türsystems. Sie enthalten technische Daten (z. B. Nennspannungen, Schutzarten), Angaben zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und erforderliche Schutzmaßnahmen (Erdung, Schutzeinrichtungen). Darüber hinaus führen sie Prüfanleitungen auf, damit die Sicherheitseinrichtungen (Hauptschalter, Notausschalter, Überstromschutz) gewartet und getestet werden können. Nur elektrische Betriebsmittel, die dem Stand der Technik entsprechen und korrekt installiert sowie gewartet werden, dürfen betrieben werden. Im FM-Kontext sind diese Informationen Basis für die regelmäßigen DGUV-V3-Prüfungen (ehemals BGV A3) gemäß VDE 0100-600. Sie unterstützen die Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung, da sie notwendige Angaben für Gefährdungsbeurteilungen elektrischer Anlagen liefern und die Einhaltung von Prüffristen und Prüfverfahren dokumentieren.

Betriebsanleitung – Kraftbetätigte Tore und Türen (DIN EN 12978)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Betriebsanleitung nach DIN EN 12978

Zweck & Geltungsbereich

Festlegung der Sicherheitsfunktionen (z. B. Schutzleisten, Sensorik, Not-Aus) und deren Prüfanforderungen.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 12978; VDI 6026-1

Schlüsselelemente

• Funktion der Sicherheitseinrichtungen (z. B. Quetsch- und Scherstellenschutz)
• Prüfzyklen und Wiederholungsintervalle
• Fehlererkennung und -behebung
• Anforderungen an Wartungspersonal

Verantwortlich

Hersteller / Facherrichter

Praxis-Hinweise

Pflichtdokument für jährliche Sicherheitsüberprüfungen (ASR A1.7) und DGUV-konforme Prüfberichte.

Erläuterung

Gemäß DIN EN 12978 müssen alle kraftbetätigten Türen und Tore mit geeigneten Schutzeinrichtungen (z. B. druckempfindliche Schaltleisten, Lichtschranken) ausgestattet sein, um Quetsch- oder Scherstellen abzusichern. Die zugehörige Betriebsanleitung beschreibt genau die Funktion dieser Sicherheitseinrichtungen und legt fest, in welchen Abständen Prüfungen durchzuführen sind. Sie erläutert, welche Fehlerzustände zu einer sicheren Abschaltung führen und wie erkannten Mängeln zu begegnen ist. Diese Dokumentation ist im Facility Management unverzichtbar für die Planung und Durchführung der jährlich vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Prüfung nach ASR A1.7. Die ASR A1.7 fordert ausdrücklich, dass Schutzeinrichtungen und ihre Dokumentation vorhanden und funktionsfähig sind. Dadurch dient die Anleitung als verbindlicher Nachweis, dass alle sicherheitsrelevanten Komponenten (Schaltleisten, Sensoren, Notausschalter etc.) korrekt eingebaut und geprüft werden.

Europäische Technische Bewertung (Assessment / ETA)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Europäische Technische Bewertung (ETA)

Zweck & Geltungsbereich

Bewertung und Nachweis der Leistungseigenschaften von Türsystemen außerhalb harmonisierter Normen.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 305/2011; Regulation (EU) 2024/3110

Schlüsselelemente

• Produktbeschreibung und Prüfmethoden
• Leistungsmerkmale (z. B. Luftdichtheit, Belastungsgrenzen)
• Prüfberichte und Konformitätsbewertung
• Zulassung durch benannte Stellen (z. B. DIBt, EOTA)

Verantwortlich

Hersteller / Zertifizierungsstelle

Praxis-Hinweise

Wird bei Bauabnahmen und technischen Audits benötigt; Bestandteil der Gebäude-Produktdokumentation im FM.

Erläuterung

Die Europäische Technische Bewertung (ETA) ermöglicht es, Türanlagen als Bauprodukt auch dann in Verkehr zu bringen, wenn keine harmonisierte Produktnorm existiert. Sie dient als europaweit gültiger Leistungsnachweis für Produkte mit innovativen Eigenschaften. In der ETA werden alle relevanten Eigenschaften (z. B. Winddruckfestigkeit, Durchgangsmaße, Brandschutzfunktionen) definiert und durch Prüfberichte abgesichert. Die ETA wird von einer von der EU benannten Bewertungsstelle (etwa dem DIBt) auf Basis eines Europäischen Bewertungsdokuments ausgestellt. Für das Facility Management ist sie bei Bauabnahmen und Audits ein wichtiger Nachweis, da sie die Verwendbarkeit und Leistungsfähigkeit von Sonderkonstruktionen rechtssicher dokumentier. Sie muss Teil der Bauproduktakte sein und fließt in Risikoanalysen zu Gebrauchs- und Abnutzungsgrenzen ein.

Leistungsnachweis

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Leistungserklärung – Elektrisch betriebene Drehtüren

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit gemäß EU-Bauproduktenverordnung.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 305/2011; Regulation (EU) 2024/3110

Schlüsselelemente

• Produktidentifikation und CE-Kennzeichnung
• Wesentliche Merkmale (Dauerlauf, Sicherheit, Dichtheit)
• Herstellererklärung der Konformität
• Prüfberichte und Prüfmethoden

Verantwortlich

Hersteller / Zertifizierungsstelle

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauproduktakte; wird bei Audits, Wartungsnachweisen und Gewährleistungsprüfungen verwendet.

Erläuterung

Die Leistungserklärung (Declaration of Performance, DoP) ist nach der EU-Bauproduktenverordnung (CPR) ein Pflichtdokument für jedes Bauprodukt mit CE-Kennzeichnung. Sie wird vom Hersteller ausgestellt, sobald das Produkt einer harmonisierten Norm entspricht oder eine ETA vorliegt. In der DoP erklärt der Hersteller verbindlich die Leistungsdaten des Produkts (wie z. B. Luftdichtheit, Dauerlauf, Schließkraft) gegenüber den grundlegenden Anforderungen an Bauwerke. Diese Erklärung bildet die formale Grundlage für die CE-Kennzeichnung. Im Facility Management wird die DoP in der Bauproduktakte aufbewahrt und dient als Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit bei Abnahmen, Inspektionen und Schadensfällen.

Gefährdungsbeurteilung – Arbeitsstätten (ASR V3 / ArbStättV)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Gefährdungsbeurteilung – Elektrisch betriebene Drehtüren

Zweck & Geltungsbereich

Bewertung der Risiken beim Betrieb und der Wartung kraftbetätigter Türen.

Relevante Regelwerke/Normen

ArbStättV §3; ASR V3; DGUV Vorschrift 3

Schlüsselelemente

• Risikoanalyse zu Quetsch-, Scher- und Anstoßstellen
• Prüfintervalle und Schutzmaßnahmen
• Sicherheitsunterweisungen und Betriebsanweisungen
• Nachweise über Prüfungen und Inspektionen

Verantwortlich

Arbeitgeber / Betreiber / Sicherheitsbeauftragter

Praxis-Hinweise

Pflichtnachweis nach § 5 ArbSchG; im FM regelmäßig fortzuschreiben und mit Wartungsprotokollen zu verknüpfen.

Erläuterung

Die Gefährdungsbeurteilung ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Arbeitsstättenverordnung (§ 3 ArbStättV) durch den Arbeitgeber zu erstellen. Sie erfasst alle Gefährdungen beim Betrieb und der Wartung kraftbetätigter Türen – insbesondere an Quetsch-, Scher- und Aufprallstellen. Darin werden Prüfintervalle definiert und erforderliche Schutzmaßnahmen (z. B. Schutzeinrichtungen, Lichtschranken) festgelegt. Zugleich legt der Arbeitgeber fest, welche Unterweisungen und Betriebsanweisungen für das Bedien- und Wartungspersonal notwendig sind. Die ASR V3 konkretisiert diese Vorgaben für Arbeitsstätten. Nach § 3 der Betriebssicherheitsverordnung muss der Arbeitgeber auf Basis der Gefährdungsbeurteilung die Art, den Umfang und die Fristen der Prüfungen festlegen. Im Regelfall sind sicherheitstechnische Prüfungen mindestens einmal jährlich durchzuführen. Die Ergebnisse und die Begründung etwa abweichender Intervalle müssen dokumentiert werden. So bildet die Beurteilung die Grundlage für Unfallverhütung und legt die Verbindung zwischen Betreiberpflichten (§ 5 ArbSchG/BetrSichV), technischen Prüfungen und sicherem Wartungsmanagement.

Spezifische technische Dokumentation – Bauprodukte

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Spezifische technische Dokumentation – Bauprodukte

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der technischen Leistungseigenschaften und Konformität der Revolving Door als Bauprodukt nach BauPVO.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 305/2011

Schlüsselelemente

• Produktbeschreibung und technische Spezifikationen
• Klassifizierungen (z. B. Wärmedämmung, Luft- und Schlagregendichtheit, Windlast)
• Prüfberichte und Produktzertifikate
• CE-Kennzeichnung und DoP-Referenz

Verantwortlich

Hersteller / Zertifizierungsstelle

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauproduktakte; im FM-Kontext notwendig für technische Leistungsnachweise und Kontrolle bei Austausch oder Wiederverwendung.

Erläuterung

Die spezifische technische Dokumentation nach der Bauproduktenverordnung umfasst detaillierte Angaben zu den Produkteigenschaften der kraftbetätigten Drehtür (z. B. Wärmedämmwert, Schlagregen- und Luftdichtheitsklassen, Windlast) sowie relevante Zeichnungen, Datenblätter und Prüfzertifikate. Sie belegt, dass das Produkt die geforderten Leistungsmerkmale erfüllt und bildet die Grundlage für die CE-Kennzeichnung als Bauprodukt sowie die Erstellung der Leistungserklärung (DoP).

Im Facility Management dient diese Dokumentation dazu, die technisch-konstruktiven Eigenschaften der Türanlage über ihren gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar zu halten. Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten liefert sie die notwendigen Informationen, um die Einhaltung der ursprünglichen Spezifikationen zu überprüfen und geeignete Ersatzteile auszuwählen. Darüber hinaus erleichtert die technische Dokumentation die Wiederverwendung oder den fachgerechten Austausch von Komponenten bei Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen. Sie ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Bauproduktakte und stellt sicher, dass betriebliche Nachweise über Leistungskonformität jederzeit verfügbar sind.

Einbauerklärung - Teilweise fertiggestellte Maschinen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Einbauerklärung

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis, dass unvollständige Maschinenkomponenten (z. B. Antriebe, Steuerungen, Sensorik) den Anforderungen der EU-Maschinenrichtlinie entsprechen.

Relevante Regelwerke/Normen

Directive 2006/42/EC

Schlüsselelemente

• Produktbezeichnung, Seriennummer, Herstellerdaten
• Angaben zu erfüllten Sicherheitsanforderungen
• Hinweis auf unvollständige Maschine (Gesamtintegration erforderlich)
• Datum und Unterschrift der verantwortlichen Person

Verantwortlich

Hersteller / Vertrieb der Teilsysteme

Praxis-Hinweise

Bestandteil der CE-Dokumentation; im FM bei späteren Nachrüstungen, Erweiterungen oder Umbauten relevant.

Erläuterung

Die Einbauerklärung gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG dokumentiert, dass einzelne Teilsysteme oder Komponenten der Türanlage (etwa Antriebseinheiten, Steuerungen oder Sensorik) den grundlegenden Sicherheitsanforderungen genügen. Sie enthält Angaben zum Lieferanten, zur Ausführung und den bereits erfüllten Normen sowie einen ausdrücklichen Hinweis darauf, dass es sich um eine unvollständige Maschine handelt. Für den späteren Endhersteller oder Betreiber stellt die Einbauerklärung sicher, welche Sicherheitsaspekte bereits abgedeckt sind und welche weiteren Schritte bei der Gesamtintegration notwendig werden.

Im Facility Management gewinnt dieses Dokument an Bedeutung, wenn nachträglich Modifikationen, Erweiterungen oder der Austausch von Komponenten durchgeführt werden. Bei Prüfungen, Abnahmen oder Umbauten belegt die Einbauerklärung die Konformität der verbauten Teilsysteme und erleichtert die Nachverfolgung technischer Änderungen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch ergänzte oder nachgerüstete Maschinenteile den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen und nach der vollständigen Montage der Drehtüranlage der gesetzlich geforderte Nachweis einer sicheren Gesamtmaschine geführt werden kann.

Montage- und Einbauanleitung - Teilweise fertiggestellte Maschinen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Montage- und Einbauanleitung

Zweck & Geltungsbereich

Beschreibung der Integration unvollständiger Maschinen in das Gesamtsystem der kraftbetätigten Türanlage.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 2023/1230; Directive 2006/42/EC; DIN EN 809

Schlüsselelemente

• Montage- und Anschlussvorgaben
• Sicherheitsmaßnahmen bei Inbetriebnahme
• Anforderungen an elektrische Schutzsysteme
• Hinweise zur Risikominderung während des Einbaus

Verantwortlich

Hersteller / Facherrichter

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Übergabedokumentation; FM nutzt sie zur Kontrolle von Installationsqualität und Instandhaltungsrichtlinien.

Erläuterung

Die Montage- und Einbauanleitung beschreibt in detaillierten Schritten, wie alle Komponenten der kraftbetätigten Drehtüranlage – etwa Führungsbahn, Türflügel, Antriebseinheit, Steuerung und Sensorik – korrekt zusammengefügt und angeschlossen werden. Sie enthält konkrete Vorgaben zu mechanischen Befestigungen (z. B. Positionierung, Ausrichtung) sowie zu elektrischen Anschlüssen (Spannungsversorgung, Signalkabel, Erdung) unter Beachtung geltender Sicherheitsanforderungen.

Die Anleitung legt besonderen Wert auf Prüfverfahren und Schutzmaßnahmen bei der Inbetriebnahme: Beispielsweise werden Funktionskontrollen von Notausschaltern, Lichtgittern oder Verriegelungen vor Aufnahme des Betriebs gefordert, um potenzielle Risiken auszuschließen. Hinweise zu möglichen Gefährdungen während der Montage (z. B. Quetschgefahr durch bewegliche Teile) und die dazugehörigen Risikominderungsmaßnahmen runden die Unterlagen ab.

Für das Facility Management stellt diese Anleitung ein wichtiges Referenzdokument dar, um die fachgerechte Installation der Türanlage zu verifizieren. Sie wird bei der Abnahme nach der Installation sowie bei späteren Wartungs- oder Erweiterungsarbeiten herangezogen, um Installationsparameter und Sicherheitsvorkehrungen zu prüfen. Damit ist die Montageanleitung fester Bestandteil der Übergabedokumentation und gewährleistet die Konsistenz der Instandhaltungsrichtlinien.

EU-Konformitätserklärung – Maschinen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

EU-Konformitätserklärung

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Einhaltung sämtlicher Sicherheits- und Konstruktionsanforderungen der Maschinenverordnung.

Relevante Regelwerke/Normen

Directive 2006/42/EC; Regulation (EU) 2023/1230; Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)

Schlüsselelemente

• CE-Kennzeichnung
• Herstellerdaten und Baujahr
• Auflistung der angewandten harmonisierten Normen
• Benannte Stelle und Zertifikatnummer
• Verantwortliche Unterschrift

Verantwortlich

Hersteller

Praxis-Hinweise

Muss im FM-Archiv (z. B. im CAFM-System) hinterlegt werden; dient als Basisnachweis bei Prüfungen, Audits oder Haftungsfällen.

Erläuterung

Die EU-Konformitätserklärung (Declaration of Conformity) bescheinigt formell, dass die vollständige kraftbetätigte Außendrehtüranlage sämtliche einschlägigen Anforderungen der Maschinenverordnung (aktuell Verordnung (EU) 2023/1230) erfüllt. Sie führt Herstellerdaten, Baujahr und die verwendeten harmonisierten Normen auf sowie Angaben zur benannten Prüfstelle und deren Zertifikat. Durch die Unterschrift des Herstellers wird garantiert, dass die Anlage gemäß den geltenden EU- und nationalen Sicherheitsvorschriften konstruiert wurde und in Verkehr gebracht werden darf.

Im Facility Management ist die Konformitätserklärung ein zentrales Dokument im Anlagenarchiv (z. B. im CAFM-System). Sie wird nach der Installation aufbewahrt und bildet die Grundlage für alle nachfolgenden Inspektionsprüfungen, Audits und behördlichen Nachkontrollen. Bei Schadensfällen oder haftungsrechtlichen Auseinandersetzungen belegt dieses Dokument, dass die Türanlage ursprünglich ordnungsgemäß zertifiziert und in Verkehr gebracht wurde. Zudem erfüllt die Konformitätserklärung häufig die Anforderungen von Versicherern oder Aufsichtsbehörden, indem sie den rechtssicheren Betrieb der Anlage nachweist.

Gebrauchsanweisung – Produkte

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Gebrauchsanweisung

Zweck & Geltungsbereich

Anleitung zum sicheren Betrieb, zur Wartung und Fehlerbehebung der Türanlage.

Relevante Regelwerke/Normen

Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)

Schlüsselelemente

• Bedienungshinweise und Notfallmaßnahmen
• Sicherheits- und Warnhinweise
• Wartungsintervalle und Ersatzteilinformationen
• Kontakt- und Supportangaben

Verantwortlich

Hersteller / Händler

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Betreiberunterlagen; Grundlage für Schulungen und Wartungseinsätze im FM.

Erläuterung

Die Gebrauchsanweisung enthält alle notwendigen Informationen für den sicheren und bestimmungsgemäßen Betrieb der kraftbetätigten Drehtüranlage. Sie erläutert Bedienungshinweise (z. B. Aktivierung im Automatik- oder Manuellbetrieb, Funktion der Notausschalter), Notfallmaßnahmen (etwa manuelle Entriegelung der Tür bei Stromausfall) sowie vorgeschriebene Wartungsintervalle mit Ersatzteilangaben. Darüber hinaus weist die Anleitung auf sicherheitsrelevante Aspekte hin (z. B. Vermeidung von Quetschstellen, korrekte Nutzung durch das Personal) und enthält Pflegehinweise sowie technische Daten. Wichtige Kontakt- und Supportinformationen des Herstellers runden die Dokumentation ab.

Im Facility Management ist die Gebrauchsanweisung integraler Bestandteil der Betreiberunterlagen. Sie bildet die Grundlage für die Einweisung und Schulung des Betriebspersonals sowie für alle Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Durch die klaren Betriebs- und Sicherheitshinweise hilft das Dokument, Risiken im täglichen Betrieb zu minimieren. Gleichzeitig dient die Gebrauchsanweisung als verbindliche Referenz, um die bestimmungsgemäße Nutzung der Anlage sicherzustellen und nachzuweisen, welche Verhaltensregeln den Nutzern vor Inbetriebnahme vermittelt wurden.

Informationen zur Gefährdungsbeurteilung – kraftbetätigte Türen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Informationen für die Gefährdungsbeurteilung – kraftbetätigte Türen

Zweck & Geltungsbereich

Grundlage zur Ermittlung und Bewertung von Risiken beim Betrieb der Türanlage.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 12453; BetrSichV § 3; ArbSchG § 5

Schlüsselelemente

• Risikoidentifikation (z. B. Quetsch- und Scherstellen)
• Schutzmaßnahmen (Lichtschranken, Sensorik)
• Prüfintervalle und Instandhaltungszyklen
• Schulungs- und Unterweisungspflichten

Verantwortlich

Betreiber / Fachkraft für Arbeitssicherheit

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Betreiberverantwortung; dient zur regelmäßigen Gefährdungsanalyse und Anpassung der Schutzmaßnahmen.

Erläuterung

Diese Unterlagen bieten dem Betreiber und der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit eine systematische Grundlage zur Analyse der mit der kraftbetätigten Drehtür verbundenen Risiken. Sie identifizieren typische Gefährdungsstellen (z. B. Quetsch- und Scherstellen an Türblattkanten, Stoßgefahren beim Passieren der Tür) und beschreiben geeignete Schutzmaßnahmen. Entsprechend DIN EN 12453 umfassen diese Maßnahmen beispielsweise Lichtschranken, induktive Sensoren und selbstüberwachende Sensorleisten sowie mechanische oder elektronische Kraftbegrenzungen. Die Dokumente nennen auch empfohlene Prüfintervalle und Instandhaltungszyklen (z. B. regelmäßige Funktionsprüfungen der Sensorik, Kraftmessung an den Türflügeln).

Zusätzlich verweisen die Informationen auf relevante Arbeitsschutzvorschriften: Nach § 3 der BetrSichV und § 5 des ArbSchG ist der Betreiber verpflichtet, alle Gefährdungen systematisch zu beurteilen und angemessene Schutzmaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört auch die Unterweisung des Personals und die Dokumentation wiederkehrender Prüfungen. Im Facility Management werden diese Unterlagen daher als fester Bestandteil der Betreiberunterlagen geführt. Sie bilden die Grundlage für die laufende Gefährdungsbeurteilung und deren Anpassung bei technischen Änderungen, um dauerhaft einen normgerechten Arbeits- und Gesundheitsschutz nachzuweisen.

EG-Konformitätserklärung – Bauprodukte

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

EG-Konformitätserklärung (Bauprodukte)

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Übereinstimmung mit baurechtlichen Vorgaben für Bauprodukte gemäß VOB/C.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18384 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• CE-Kennzeichnung und Prüfnummer
• Technische Spezifikationen
• Prüfergebnisse und Gültigkeitsbereiche
• Verantwortliche Unterschrift

Verantwortlich

Hersteller

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauakte; bei FM-Audits vorzulegen. Wichtig für Ersatzteilbeschaffung und Rekonstruktion.

Erläuterung

Die EG-Konformitätserklärung (Bauprodukte) bestätigt, dass die motorbetriebene Außendrehtür als Bauprodukt den baurechtlichen Vorgaben entspricht. Sie wird in der Regel nach VOB/C erstellt und dokumentiert unter anderem die CE-Kennzeichnung, die Prüfnummer der werkseigenen Produktionskontrolle sowie die relevanten technischen Spezifikationen (Materialien, Abmessungen, Klassifizierungen). Außerdem sind die Ergebnisse der Prüfungen gemäß den geforderten Leistungsmerkmalen (z. B. Wärmedurchgangskoeffizient, Schlagregen- und Luftdurchlässigkeit) enthalten. Mit der Unterschrift des Herstellers wird bestätigt, dass das Produkt diese Anforderungen erfüllt und damit baurechtlich verwendet werden darf.

Im Facility Management wird diese Konformitätserklärung in der Bauakte aufbewahrt und dient bei Audits oder Bauzustandsaufnahmen als Prüfgrundlage. Sie beweist, dass die eingesetzten Türkomponenten den ursprünglichen Anforderungen entsprachen. Dieses Dokument erleichtert auch die Ersatzteilbeschaffung und die Planung von Rekonstruktionen, da es die geprüften Eigenschaften der ursprünglichen Türanlage ausweist. Auf diese Weise trägt es zur Transparenz über die langfristige Leistungsfähigkeit und Nachvollziehbarkeit der Anlage bei.

Leistungserklärung

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Leistungserklärung

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Leistungsmerkmale nach Bauprodukten- oder Maschinenverordnung.

Relevante Regelwerke/Normen

Regulation (EU) 2024/3110; Regulation (EU) 305/2011; DGUV Information 208-026; DIN 18421

Schlüsselelemente

• Leistungsparameter (Windwiderstand, Schlagregen- und Luftdichtheit, Wärmedurchgang)
• Prüfergebnisse und Klassifizierungen
• CE-Kennzeichnung
• Produktionsüberwachung und Prüfverfahren

Verantwortlich

Hersteller

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauproduktakte; im FM als Grundlage für Energieeffizienzbewertung und Produktauswahl.

Erläuterung

Die Leistungserklärung (DoP) dokumentiert umfassend die technischen Leistungsmerkmale der Drehtür gemäß den Anforderungen der Bauproduktenverordnungen. Sie enthält Angaben zu wesentlichen Parametern wie Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Schlagregendichtheit, Luftdichtheit, Windlast sowie gegebenenfalls Schall- und Brandschutzklassen. Die erklärten Werte beruhen auf anerkannten Prüfverfahren und Klassifizierungen. Mit der CE-Kennzeichnung und der Angabe des angewandten Produktionsüberwachungssystems versichert der Hersteller, dass die Tür gemäß den deklarierten Leistungsanforderungen gefertigt wird.

Im Facility Management ist die Leistungserklärung ein zentrales Dokument der Bauproduktakte. Sie dient als Grundlage für energie- und funktionsbezogene Bewertungen: Ihre Daten fließen in Energieaudits, Effizienzanalysen und Nachhaltigkeitsnachweise ein. Bei Modernisierungs- oder Sanierungsentscheidungen hilft sie, Produkte mit den passenden Leistungsprofilen auszuwählen. Durch die Dokumentation dieser Produktkennwerte leistet die Leistungserklärung außerdem einen wichtigen Beitrag zur Transparenz des Energie- und Funktionsverhaltens der Anlage über ihren gesamten Lebenszyklus.

Technische Dokumente – Teilweise unvollständige Maschinen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Dokumentation „ Spezielle technische Unterlagen – Teilweise fertiggestellte Maschinen“

Zweck & Geltungsbereich

Beschreibt sicherheitsrelevante und technische Details von unvollständigen Maschinenkomponenten (z. B. Antriebe, Steuerungseinheiten), die in eine vollständige Türanlage integriert werden.

Relevante Regelwerke/Normen

Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie)

Schlüsselelemente

• Herstellererklärung nach Anhang II B (keine CE-Kennzeichnung)
• Montageanleitung und Risikoanalyse
• Anforderungen an Einbau und Integration in das Gesamtsystem
• Verweis auf vollständige Maschinenkonformität nach Zusammenbau

Verantwortlich

Hersteller / Systemintegrator

Praxis-Hinweise

Bestandteil der technischen CE-Dokumentation. Wird bei Umbauten oder Nachrüstungen der Türsteuerung im FM benötigt.

Erläuterung

Kraftbetätigte Drehtürsysteme bestehen häufig aus einzelnen Komponenten (z. B. Antrieben oder Steuerungseinheiten), die als teilweise unvollständige Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie behandelt werden. Für solche Komponenten muss der Hersteller eine „Einbauerklärung“ nach Anhang II B der Richtlinie ausstellen. Diese ersetzt die frühere Herstellererklärung und bestätigt, dass die Grundanforderungen erfüllt sind, weist aber zugleich darauf hin, dass die Komponente erst als Teil einer vollständig montierten Türanlage in Betrieb genommen werden darf.

Zusätzlich gehören detaillierte Montageanleitungen mit Hinweisen zum Einbau und eine Risikoanalyse zur Dokumentation. Diese Unterlagen beschreiben, wie die Komponente korrekt in das Gesamtsystem integriert werden muss und welche Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten sind.

Im Facility Management helfen diese Dokumente, Umbau- oder Nachrüstungsmaßnahmen an der Tür sicher zu planen und die Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Vorgaben nachzuweisen. Sie ermöglichen Behörden und Prüfern, bei Inspektionen (z. B. im Rahmen der BetrSichV) zu kontrollieren, dass alle Integrationsanforderungen beachtet wurden.

Verwendbarkeitsnachweis

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Verwendbarkeitsnachweis

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis, dass die Drehtür als Bauprodukt gemäß Bauordnungsrecht verwendet werden darf und den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18421 (VOB/C ATV); DIN 18379–18381; HBauO §§ 19–21

Schlüsselelemente

• Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) oder CE-Kennzeichnung
• Prüfzeugnisse zu Brandschutz, Schallschutz, Dichtheit und Windlast
• Herstellererklärung zur Bauart und Ausführung
• Dokumentation zur Einbauzulässigkeit nach Landesbauordnung

Verantwortlich

Hersteller / Produktzertifizierungsstelle

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bau- und Brandschutzakte; wird bei Abnahmen durch Bauaufsicht oder Brandschutzbeauftragte benötigt.

Erläuterung

Der Verwendbarkeitsnachweis stellt sicher, dass das Drehtürsystem als Bauprodukt bauordnungsrechtlich zulässig ist. Er wird erforderlich, wenn für das Produkt keine harmonisierte Norm vorliegt oder es wesentlich von dieser abweicht. Üblicherweise wird darin dokumentiert, dass entweder eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder ein Prüfzeugnis vorliegt oder – bei CE-gekennzeichneten Produkten – eine Leistungsbeschreibung und eine Bescheinigung über die Einhaltung aller relevanten Anforderungen (z. B. an Feuer-, Wind- und Schallschutz) vorhanden sind. Dazu zählen auch Herstellererklärungen, Prüfzeugnisse und Klassifizierungen für die geforderten Eigenschaften (etwa Schlagregendichtheit, Luftdichtheit, Feuerwiderstandsklasse, Schallschutz) sowie Hinweise zur Bauart und Ausführung.

Im Facility Management ist der Verwendbarkeitsnachweis Bestandteil der Bau- und Brandschutzakte. Er wird bei Abnahmen durch die Bauaufsicht oder den Brandschutz benötigt, um zu belegen, dass die Tür gemäß der Landesbauordnung (z. B. HBauO §§ 19–21) eingebaut und betrieben werden darf. Damit bildet er die Grundlage für einen rechtssicheren Nachweis, dass die erforderlichen Betreiberpflichten (nach HBauO und ArbSchG) erfüllt sind.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ)

Zweck & Geltungsbereich

Offizieller Nachweis, dass die Drehtürsysteme und ihre Bauteile den bauordnungsrechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Relevante Regelwerke/Normen

HBauO; DIN 18384 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Zulassungsbescheid mit Gültigkeitsdauer
• Anwendungsbereich und Auflagen zur Nutzung
• Prüfergebnisse und Klassifizierungen
• Wartungsanforderungen und Prüfintervalle

Verantwortlich

DIBt / Hersteller

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bau- und Sicherheitsakte; erforderlich bei Sonderlösungen und nicht-harmonisierten Türprodukten.

Erläuterung

Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) ist ein nationaler Nachweis, mit dem bestätigt wird, dass Türsysteme und deren Komponenten die bauordnungsrechtlichen Anforderungen erfüllen, wenn keine harmonisierten Normen vorliegen. Die Zulassung wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt und gilt in der Regel für fünf Jahre. Der Zulassungsbescheid enthält Angaben zum zulässigen Anwendungsbereich, zu den Auflagen und Einschränkungen sowie zu den geprüften Produkteigenschaften und ihrer Klassifizierung (z. B. Wind- und Wasserdichtheit, Feuerwiderstandsklasse). Gegebenenfalls sind darin auch Wartungs- und Prüfintervalle festgelegt.

Für das Facility Management ist die AbZ besonders relevant bei Sonderkonstruktionen oder nicht-normgerechten Türsystemen. Zusammen mit Prüfberichten und Herstellerangaben bildet sie die Grundlage dafür, dass ein bestimmtes Türprodukt auf einer Baustelle verwendet werden darf. Im Betrieb dient sie als Nachweis gegenüber Behörden und Versicherern, dass das Produkt bauaufsichtlich zugelassen ist – insbesondere bei Bestandsprüfungen oder Modernisierungen.

Werkstattzeichnungen und technische Beschreibungen – Metallkomponenten

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Werkstattzeichnungen und technische Beschreibungen – Metallkomponenten

Zweck & Geltungsbereich

Darstellung der konstruktiven Details der Türrahmen, Antriebe, Laufschienen und Sicherheitskomponenten.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18360 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Werkstoffangaben und Fertigungstoleranzen
• Befestigungssysteme und Anschlussdetails
• Darstellung der Einbaulage und Befestigungspunkte
• Korrosions- und Oberflächenschutzmaßnahmen

Verantwortlich

Metallbauer / ausführendes Unternehmen

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Revisions- und Bestandsunterlagen. Dient im FM der Nachverfolgung von Wartungsstellen und Ersatzteilbestimmung.

Erläuterung

Werkstattzeichnungen und technische Beschreibungen halten die konstruktiven Details der Metallkomponenten eines Türsystems fest (z. B. Türrahmen, Antriebe, Laufschienen, Sicherheitseinrichtungen). Sie enthalten Angaben zu verwendeten Werkstoffen, Blechstärken und Fertigungstoleranzen sowie die Ausführung von Befestigungs- und Anschlussystemen. Aus den Zeichnungen geht die Einbaulage im Baukörper sowie die Position aller Befestigungspunkte und Anschlüsse hervor. Außerdem sind hier Korrosionsschutz- und Oberflächenschutzmaßnahmen (z. B. Beschichtung oder Verzinkung) vermerkt.

Im Facility Management bilden diese Unterlagen einen wichtigen Teil der Revisions- und Bestandsdokumentation. Sie ermöglichen eine präzise Planung von Instandhaltungsmaßnahmen und liefern Hinweise zur richtigen Identifikation von Ersatzteilen. Bei Reparaturen oder Umbauten zeigen die Werkstattzeichnungen, wie jede Komponente aufgebaut und befestigt ist, sodass Eingriffe sicher geplant werden können.

Wartungsdokumentation – Kraftbetätigte Türen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Wartungsdokumentation – Power-Operated Doors

Zweck & Geltungsbereich

Dokumentiert alle Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zur Gewährleistung der Nutzungssicherheit.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 16005

Schlüsselelemente

• Prüfintervalle gemäß Herstellerangaben
• Kontrolle von Sensorik, Bremssystemen und Sicherheitsschaltern
• Dokumentation von Funktionsstörungen und Reparaturen
• Prüfergebnisse und Unterschrift der befähigten Person

Verantwortlich

Wartungsingenieur / Facility Manager

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Betreiberakte; dient als Nachweis bei Arbeits- und Betriebssicherheitsprüfungen nach BetrSichV.

Erläuterung

Die Wartungsdokumentation erfasst alle sicherheitsrelevanten Prüf- und Instandhaltungsmaßnahmen an den kraftbetätigten Türen. Sie enthält insbesondere Angaben zu den Prüfintervallen (z. B. mindestens jährlich) und dokumentiert die Ergebnisse jeder Inspektion. Dabei werden alle sicherheitsrelevanten Komponenten geprüft – beispielsweise Sensoren, Bremssysteme, Notentriegelungen und andere Schutzvorrichtungen. Aufgetretene Mängel oder Funktionsstörungen werden ebenso festgehalten wie die durchgeführten Reparaturen. Jeder Prüfeintrag ist von der befähigten Fachkraft (Sachkundiger) zu unterschreiben.

Nach DIN EN 16005 (sowie DIN 18650 und ASR A1.7) müssen kraftbetätigte Türen regelmäßig durch eine sachkundige Person überprüft werden. In Rettungswegen ist oft eine halbjährliche Prüfung vorgesehen. Der Betreiber ist verpflichtet, diese Prüfergebnisse aufzubewahren und festgestellte sicherheitsrelevante Mängel unverzüglich zu beheben. Die Wartungsdokumentation ist Teil der Betreiberakte und dient als Nachweis der Betriebssicherheit bei behördlichen Kontrollen und internen Audits (z. B. nach BetrSichV oder DGUV Vorschrift 3).

Wartungsdokumentation gemäß VDMA 24186

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Wartungsdokumentation gemäß VDMA 24186

Zweck & Geltungsbereich

Standardisierte Erfassung aller Wartungsleistungen und technischen Zustände im Rahmen von Facility-Management-Systemen.

Relevante Regelwerke/Normen

VDMA 24186-0

Schlüsselelemente

• Definition von Wartungspositionen (Antrieb, Türflügel, Sensorik, Steuerung) • Aufwandserfassung und Zustandsbewertung • Eintragung in CAFM-Systeme oder Wartungsprotokolle • Kennzeichnung von Mängeln und Handlungsempfehlungen

Verantwortlich

Wartungsdienstleister / Facility Manager

Praxis-Hinweise

Grundlage für Wartungsverträge, Kostenplanung und Nachweisführung bei Audits.

Erläuterung

Die Wartungsdokumentation nach VDMA 24186 folgt einem einheitlichen Schema zur Erfassung aller Wartungsleistungen und Anlagenzustände. Sie definiert, welche Komponenten (Antrieb, Türflügel, Sensoren, Steuerung usw.) regelmäßig inspiziert werden müssen, und bietet eine strukturierte Möglichkeit, den Zeitaufwand und den Zustand zu erfassen. Typischerweise werden die Daten in einem CAFM-System oder in Wartungsprotokollen festgehalten. Mängel und empfohlene Abhilfemaßnahmen werden dabei gekennzeichnet und dokumentiert, sodass sie in Wartungsplänen oder Prüfprotokollen weiterverfolgt werden können.

Diese standardisierte Vorgehensweise schafft im Facility Management Transparenz und Vergleichbarkeit der Wartungsarbeiten. Sie ermöglicht eine klare Leistungsdefinition für Wartungsverträge und vereinfacht die Budgetplanung, da Umfang und Häufigkeit der Arbeiten festgelegt sind. Bei Audits und Prüfungen erleichtert die VDMA-konforme Dokumentation die lückenlose Nachverfolgung, welche Instandhaltungsmaßnahmen zu welchem Zeitpunkt durchgeführt wurden und welche Befunde dabei aufgetreten sind

Statische Berechnung – Metallkomponenten

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Statische Berechnung – Metallkomponenten

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Tragfähigkeit und Standsicherheit der metallischen Konstruktionen der Drehflügel, Zargen, Befestigungen und Tragrahmen.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18360 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Berechnung der statischen Beanspruchung durch Eigengewicht, Wind- und Stoßlasten
• Nachweis der Materialfestigkeit und Befestigungssysteme
• Konstruktionszeichnungen mit Verankerungspunkten
• Sicherheitsreserven nach DIN EN 1991 / DIN EN 1993

Verantwortlich

Auftragnehmer / Statiker / Metallbauer

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauakte; dient als Nachweis bei Abnahmen, Sanierungen oder Umbauten.

Erläuterung

Die statischen Berechnungen legen dar, dass die Metallteile der Karussell- oder Drehflügeltür alle Lasten sicher aufnehmen können. Dabei werden Eigengewicht, Winddruck und Stoßbelastungen sowie weitere Beanspruchungen berücksichtigt. Die Dimensionierung erfolgt nach den Eurocodes (DIN EN 1991/1993) mit den erforderlichen Sicherheitsreserven. Diese Nachweise dokumentieren die Tragfähigkeit der Flügel, Zargen, Scharniere und Befestigungen. Im Facility Management bilden sie die Grundlage für Abnahmen, Wartungsmaßnahmen und Sicherheitsbewertungen bei späteren Umbauten oder Reparaturen.

Statische Berechnung mit Zeichnungen – Tischlerarbeiten

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Statische Berechnung mit Zeichnungen – Tischlerarbeiten

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Stabilität und Befestigung von Holzelementen und Rahmenteilen bei Drehtüren mit Holz- oder Verbundwerkstoffkomponenten.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18355 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Dimensionierung und Materialkennwerte
• Lastverteilung an Türblatt und Tragstruktur
• Zeichnungen mit Anschluss- und Befestigungsdetails
• Verbindung mit Stahlrahmen oder Fassadensystemen

Verantwortlich

Auftragnehmer / Holzbauingenieur

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Revisionsunterlagen; dient für Nachweise bei Umbauten und Sanierungen.

Erläuterung

Diese statische Berechnung stellt sicher, dass alle Holzteile und deren Verbindungen die erforderliche Festigkeit aufweisen. Sie berücksichtigt die Festigkeit des Holzes (oder Verbundwerkstoffs) sowie die Art der Anschlüsse und Befestigungen am umliegenden Stahlrahmen oder der Fassade. Die Lastverteilung des Türblatts und mögliche Verformungen werden analysiert. Ausführungszeichnungen zeigen detailliert, wie die Holzteile angeschraubt oder eingebaut werden. Beispielsweise zeigt sie, wie Holz sich anders als Stahl verhält, wie die Kräfte verteilt werden und wie groß die Verbindungsquerschnitte sein müssen. Im Facility Management ist sie relevant für die Planung von Instandhaltungsmaßnahmen und den Austausch von Türflügeln oder -rahmen, da sie die statische Integrität der neuen Teile nachweist.

Bauphysikalische Nachweise – Tischlerarbeiten

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Bauphysikalische Nachweise – Tischlerarbeiten

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der bauphysikalischen Anforderungen wie Wärme-, Schall- und Feuchteschutz an Außendrehtüren.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN 18355 (VOB/C ATV)

Schlüsselelemente

• Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
• Schalldämmmaß (Rw-Wert)
• Luftdichtheit, Schlagregendichtheit
• Nachweis über Prüfzertifikate oder CE-Leistungsdaten

Verantwortlich

Auftragnehmer / Fachplaner Bauphysik

Praxis-Hinweise

Grundlage für Energieaudits und Umweltzertifizierungen (z. B. DGNB, LEED).

Erläuterung

Die bauphysikalischen Nachweise belegen die Energieeffizienz und Funktionstüchtigkeit der Außendrehtüren. Dies umfasst den Wärme- und Schallschutz sowie die Dichtigkeit gegen Luftzug und Schlagregen. Beispielsweise werden der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient), der Rw-Schalldämmwert und Daten zur Luft- und Schlagregendichtheit ermittelt. Die Nachweise beruhen auf Testberichten oder CE-Leistungsdaten. Für das Facility Management sind diese Nachweise essentiell, um den Energieverbrauch des Gebäudes zu überwachen und die Einhaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) nachzuweisen. Sie dienen außerdem als Nachweis bei Nachhaltigkeitszertifizierungen (DGNB, LEED).

Verwendbarkeitsnachweis – Bauprodukte im Einzelfall

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Verwendbarkeitsnachweis

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Verwendbarkeit von Bauprodukten, die nicht über harmonisierte europäische Normen abgedeckt sind.

Relevante Regelwerke/Normen

HBauO §§ 20–21

Schlüsselelemente

• Bescheid der Bauaufsichtsbehörde
• Prüfberichte von akkreditierten Prüfinstituten
• Gültigkeitszeitraum und Anwendungsbedingungen
• Auflagen zu Montage und Wartung

Verantwortlich

Hersteller / DIBt / Fachplaner

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bauakte; erforderlich bei Sonderlösungen, nicht genormten Materialien oder Bauweisen.

Erläuterung

Der Verwendbarkeitsnachweis dokumentiert die bauaufsichtliche Zulässigkeit eines speziellen Produkts oder Verfahrens, das nicht durch eine harmonisierte Norm abgedeckt ist. Er beinhaltet in der Regel den positiven Bescheid einer Bauaufsichtsbehörde (z. B. eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung) und die Prüfberichte zugelassener Institute. Ebenfalls festgelegt sind die Anwendungsbedingungen (z. B. erforderliche Tragfähigkeit, Montagehinweise) und die Dauer der Zulassung. Er stellt sicher, dass z. B. ein spezielles Bauteil bereits von der Bauaufsicht geprüft und zugelassen wurde. FM-Teams nutzen ihn, um bei Prüfungen die Zulässigkeit solcher Sonderlösungen nachzuweisen.

Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (AbP)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfzeugnis – Allgemeines Gebäudeinspektionszertifikat

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der Übereinstimmung von Konstruktion, Material und Funktion mit den bauaufsichtlichen Anforderungen.

Relevante Regelwerke/Normen

HBauO § 20

Schlüsselelemente

• Prüfnummer, Prüfstelle und Gültigkeitsdauer
• Produkt- und Materialbeschreibung
• Prüfbedingungen und Leistungsparameter
• Anwendungs- und Einbauauflagen

Verantwortlich

Hersteller / DIBt / Prüfinstitut

Praxis-Hinweise

Bestandteil der Bau- und Bestandsakte; wird bei Bauabnahmen und Brandschutzprüfungen vorgelegt.

Erläuterung

Das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis (AbP) bestätigt, dass die verwendeten Materialien und die Ausführung der Türanlage den bauordnungsrechtlichen Anforderungen entsprechen. Es wird von einer anerkannten Prüfstelle (z. B. DIBt) ausgestellt und enthält die Prüfnummer, eine genaue Produktbeschreibung, die Testbedingungen und zulässige Verwendungsbedingungen. Das AbP belegt Materialqualität, Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit des Produkts. Im Facility Management dient es als Referenzdokument – zum Beispiel hilft es zu prüfen, dass Ersatzteile den original getesteten Spezifikationen entsprechen. Es wird in der Bauakte aufbewahrt und bei Prüfungen (z. B. Brandschutz) vorgelegt, um die Sicherheit der Anlage zu belegen.

Produktinformation – Kraftbetätigte Türen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Produktinformation – Kraftbetätigte Türen

Zweck & Geltungsbereich

Beschreibung der technischen Spezifikationen und Leistungsmerkmale von automatischen Drehtüren.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 16361

Schlüsselelemente

• Leistungseigenschaften (Windwiderstand, Wärmeschutz, Dichtheit)
• CE-Leistungserklärung (DoP)
• Hinweise zu Bedienung, Wartung und Integration in Gebäudeautomation
• Sicherheitsmerkmale gemäß EN 16005

Verantwortlich

Hersteller

Praxis-Hinweise

Grundlage für Betrieb, Wartung und Integration in CAFM-Systeme.

Erläuterung

Die Produktinformation fasst alle technischen Daten und sicherheitsrelevanten Merkmale der Türanlage zusammen. Sie enthält üblicherweise die CE-Leistungserklärung nach DIN EN 16361, aus der Leistungswerte wie maximale Windlast, Wärmedurchgangskoeffizient oder Luftdichtheitsklasse hervorgehen. Außerdem finden sich darin Bedienungsanweisungen (z. B. Notentriegelung) und Empfehlungen für Wartungsintervalle. Sie erklärt zudem, welche Anschlüsse an die Gebäudeautomation notwendig sind. Im Facility Management dient sie als zentrales Nachschlagewerk für den Betrieb der Anlage, die Planung von Wartungsintervallen und die Beschaffung von Ersatzteilen.

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Produktkennzeichnung – Dreh- und Schiebetore

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der CE-Konformität und Identifikation der Toranlage.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 13241

Schlüsselelemente

• CE-Zeichen und Herstellerdaten
• Seriennummer, Baujahr, Typbezeichnung
• Wesentliche Leistungseigenschaften
• Sicherheits- und Warnhinweise

Verantwortlich

Hersteller / Inverkehrbringer

Praxis-Hinweise

Muss dauerhaft und sichtbar angebracht sein; überprüfbar bei Audits und Inspektionen.

Erläuterung

Die an der Tür angebrachte Produktkennzeichnung dokumentiert die gesetzlich vorgeschriebene CE-Konformität und ermöglicht die eindeutige Identifikation der Anlage. Sie umfasst das CE-Zeichen, Herstellerangaben, Seriennummer, Baujahr und Typenbezeichnung. Außerdem sind wesentliche Leistungsdaten und wichtige Sicherheits- oder Warnhinweise aufgelistet. Diese Kennzeichnung muss dauerhaft sichtbar am Tor verbleiben. Im FM ermöglicht sie eine lückenlose Bestandsführung. Sachverständige prüfen so, dass jedes Türmodell eindeutig erfasst und dokumentiert ist.

Prüfbuch – Elektrische Anlagen (nur bei Anforderung durch BG)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfbuch – Elektrische Systeme und Geräte

Zweck & Geltungsbereich

Dokumentation der elektrischen Sicherheitsprüfungen gemäß DGUV-Vorschrift 3.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-V3

Schlüsselelemente

• Prüfintervalle und Ergebnisse
• Prüfer und Messmethoden
• Maßnahmen bei Mängeln
• Nachverfolgbarkeit der Prüfungen

Verantwortlich

Betreiber / Elektrofachkraft

Praxis-Hinweise

Pflichtdokument bei BG-Prüfungen oder auf Anfrage der Arbeitsschutzbehörde.

Erläuterung

Das Prüfbuch für elektrische Anlagen dokumentiert alle sicherheitsrelevanten Kontrollen der elektrischen Komponenten der Tür gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3). Es listet die Prüftermine und die jeweiligen Ergebnisse auf, einschließlich Name der Elektrofachkraft und der verwendeten Messmethoden. Etwaige festgestellte Mängel und die durchgeführten Abhilfemaßnahmen werden eingetragen. Beispielsweise wird ein Kurzschluss oder ein Isolationsfehler dokumentiert und korrigiert. Der Betreiber ist für die Führung verantwortlich. Das Prüfbuch ist ein zentrales Element des Betriebssicherheits- und Arbeitsschutzmanagements.

Prüfbuch – Kraftbetätigte Türen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfbuch – Kraftbetätigte Türen

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der regelmäßig durchgeführten Funktions-, Sicherheits- und Wartungsprüfungen.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-I 208-026

Schlüsselelemente

• Prüfdaten, Prüfergebnisse, Mängelberichte
• Dokumentation der sicherheitsrelevanten Prüfungen (Sensorik, Not-Entriegelung)
• Nachweis der Mängelbeseitigung
• Freigabevermerk des Betreibers

Verantwortlich

Hersteller (Erstdokumentation) / Betreiber (laufende Pflege)

Praxis-Hinweise

Pflichtnachweis gemäß Betriebssicherheitsverordnung; wird bei Audits und Haftungsfragen überprüft.

Erläuterung

Dieses Prüfbuch erfasst die laufende Betriebssicherheit der kraftbetätigten Türanlage. Nach den Vorgaben der DGUV Information 208-026 und der deutschen Betriebssicherheitsverordnung werden darin alle wiederkehrenden Prüfungen dokumentiert: Funktions- und Sicherheitsprüfungen der Sensorik, Notentriegelung, Türgriffentriegelung usw. Für jeden Prüftermin werden Datum, Prüfer, Prüfergebnis, etwaige festgestellte Mängel sowie die korrigierenden Maßnahmen festgehalten. Beispielsweise werden defekte Sensoren oder Sicherheitskanten eingetragen und deren Reparatur dokumentiert. Das Prüfbuch weist somit nach, dass die Tür ordnungsgemäß instandgehalten wurde und dient als Nachweis gegenüber Behörden und Versicherungen.

Produktkennzeichnung – Dreh- und Schiebetore

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Produktkennzeichnung – Dreh- und Schiebetore

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der CE-Konformität und Identifikation der Toranlage.

Relevante Regelwerke/Normen

DIN EN 13241

Schlüsselelemente

• CE-Zeichen und Herstellerdaten
• Seriennummer, Baujahr, Typbezeichnung
• Wesentliche Leistungseigenschaften
• Sicherheits- und Warnhinweise

Verantwortlich

Hersteller / Inverkehrbringer

Praxis-Hinweise

Muss dauerhaft und sichtbar angebracht sein; überprüfbar bei Audits und Inspektionen.

Erläuterung

Die an der Tür angebrachte Produktkennzeichnung dokumentiert die gesetzlich vorgeschriebene CE-Konformität und ermöglicht die eindeutige Identifikation der Anlage. Sie umfasst das CE-Zeichen, Herstellerangaben, Seriennummer, Baujahr und Typenbezeichnung. Außerdem sind wesentliche Leistungsdaten und wichtige Sicherheits- oder Warnhinweise aufgelistet. Diese Kennzeichnung muss dauerhaft sichtbar am Tor verbleiben. Im FM ermöglicht sie eine lückenlose Bestandsführung. Sachverständige prüfen so, dass jedes Türmodell eindeutig erfasst und dokumentiert ist.

Prüfbuch – Elektrische Anlagen (nur bei Anforderung durch BG)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfbuch – Elektrische Systeme und Geräte

Zweck & Geltungsbereich

Dokumentation der elektrischen Sicherheitsprüfungen gemäß DGUV-Vorschrift 3.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-V3

Schlüsselelemente

• Prüfintervalle und Ergebnisse
• Prüfer und Messmethoden
• Maßnahmen bei Mängeln
• Nachverfolgbarkeit der Prüfungen

Verantwortlich

Betreiber / Elektrofachkraft

Praxis-Hinweise

Pflichtdokument bei BG-Prüfungen oder auf Anfrage der Arbeitsschutzbehörde.

Erläuterung

Das Prüfbuch für elektrische Anlagen dokumentiert alle sicherheitsrelevanten Kontrollen der elektrischen Komponenten der Tür gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3). Es listet die Prüftermine und die jeweiligen Ergebnisse auf, einschließlich Name der Elektrofachkraft und der verwendeten Messmethoden. Etwaige festgestellte Mängel und die durchgeführten Abhilfemaßnahmen werden eingetragen. Beispielsweise wird ein Kurzschluss oder ein Isolationsfehler dokumentiert und korrigiert. Der Betreiber ist für die Führung verantwortlich. Das Prüfbuch ist ein zentrales Element des Betriebssicherheits- und Arbeitsschutzmanagements.

Prüfbuch – Kraftbetätigte Türen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-typ

Prüfbuch – Kraftbetätigte Türen

Zweck & Geltungsbereich

Nachweis der regelmäßig durchgeführten Funktions-, Sicherheits- und Wartungsprüfungen.

Relevante Regelwerke/Normen

DGUV-I 208-026

Schlüsselelemente

• Prüfdaten, Prüfergebnisse, Mängelberichte
• Dokumentation der sicherheitsrelevanten Prüfungen (Sensorik, Not-Entriegelung)
• Nachweis der Mängelbeseitigung
• Freigabevermerk des Betreibers

Verantwortlich

Hersteller (Erstdokumentation) / Betreiber (laufende Pflege)

Praxis-Hinweise

Pflichtnachweis gemäß Betriebssicherheitsverordnung; wird bei Audits und Haftungsfragen überprüft.

Erläuterung

Dieses Prüfbuch erfasst die laufende Betriebssicherheit der kraftbetätigten Türanlage. Nach den Vorgaben der DGUV Information 208-026 und der deutschen Betriebssicherheitsverordnung werden darin alle wiederkehrenden Prüfungen dokumentiert: Funktions- und Sicherheitsprüfungen der Sensorik, Notentriegelung, Türgriffentriegelung usw. Für jeden Prüftermin werden Datum, Prüfer, Prüfergebnis, etwaige festgestellte Mängel sowie die korrigierenden Maßnahmen festgehalten. Beispielsweise werden defekte Sensoren oder Sicherheitskanten eingetragen und deren Reparatur dokumentiert. Das Prüfbuch weist somit nach, dass die Tür ordnungsgemäß instandgehalten wurde und dient als Nachweis gegenüber Behörden und Versicherungen.