04125 3989923  Am Altenfeldsdeich 16, 25371 Seestermühe
Sie sind hier: Gebäude » Bauelemente » Bodenbelag

Bodenbelagsarbeiten

DIE AUSWAHL DES GEEIGNETEN BODENBELAGS HÄNGT VON DEN SPEZIFISCHEN ANFORDERUNGEN DES PROJEKTS AB, EINSCHLIESSLICH NUTZUNG, BEANSPRUCHUNG UND BUDGET

DIE AUSWAHL DES GEEIGNETEN BODENBELAGS HÄNGT VON DEN SPEZIFISCHEN ANFORDERUNGEN DES PROJEKTS AB, EINSCHLIESSLICH NUTZUNG, BEANSPRUCHUNG UND BUDGET

Bodenbelagsarbeiten umfassen die Auswahl, Vorbereitung und Verlegung von Bodenbelägen, um eine sichere, langlebige und ästhetisch ansprechende Oberfläche zu schaffen. Die Vorbereitung des Untergrunds ist entscheidend für eine erfolgreiche Verlegung des Bodenbelags und beinhaltet das Ausgleichen, Reinigen und Trocknen der Oberfläche.

Bodenbelagsarbeiten: Planung, Materialien und Ausführung

Bodenbelagsarbeiten

Datenanalyse und Überwachung

Datenanalyse und Überwachung

Effiziente Datenüberwachung für optimierte Gebäudeprozesse.

Die normativen Nutzungsdauern von Bodenbelägen sind zwar abhängig von der Benutzung, aber im Allgemeinen verhältnismäßig kurz. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Böden relativ häufig erneuert werden müssen. Fliesen- und Betonböden müssen weniger häufig erneuert werden im Vergleich zu Teppich- oder Kunststoffböden. Die Leistungsbeschreibungen für die Erneuerung basieren daher auf dem jeweiligen Einzelfall. Neben den üblichen Beschreibungen der Anforderungen auf der Baustelle (Schichtbetrieb, Absperrungen, Materialeinbringung, Entsorgungsmöglichkeit, Zusammenwirken mit anderen Gewerken wie zum Beispiel Maler), sind detaillierte Angaben zur Ausführung erforderlich. Insbesondere betrifft dies den Untergrund hinsichtlich seiner Beschaffenheit, der vorhandenen Schichten und ihrer Art und Dicke.

Bei der Erneuerung ist es wichtig, die besonderen Einflüsse auf den Fußboden abhängig von der Benutzung zu erkennen und anzugeben. Diese Einflüsse können zum Beispiel thermische und Feuchtigkeitseinflüsse sein, die vielfältig und unterschiedlich wirken können, von oben nach unten, umgekehrt oder von innen nach außen, sowie von außen nach innen. Ein typisches Beispiel für die Feuchtigkeitswirkung von oben nach unten und von innen nach außen sind beispielsweise die Fliesen in einer Duschkabine. Zusätzlich müssen Angaben darüber gemacht werden, ob der Fußboden geheizt oder gekühlt ist, und es sind spezielle Informationen über den Aufbau der jeweiligen Fußbodenkonstruktion erforderlich.

Ausführung

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei der Ausführung besteht darin, ob und welche Maßnahmen der Oberflächenbehandlung notwendig sind. Dazu gehören zum Beispiel das Anschleifen, Vorstreichen oder sogar die Erneuerung des Estrichs. Ziel ist es, die Art und das Ausmaß der Unterlagen für den Bodenbelag festzulegen.

Des Weiteren müssen die Eigenschaften des neuen Bodenbelags ebenfalls festgelegt werden.

Das betrifft insbesondere

  • die Oberflächenbeschaffenheit,

  • die Farbtönung,

  • die Aufteilung von Flächen,

  • die Beanspruchungsklassen.

Neben den üblichen Angaben können spezielle Anforderungen an den Fußboden gestellt werden. In Büros beispielsweise müssen die Rolleigenschaften von Bürostühlen berücksichtigt werden, während in Küchen eine bestimmte Mindestrutschfähigkeit eingehalten werden muss. In Werkstätten ist es entscheidend, Funkenflug zu vermeiden, da es eine Explosionsgefahr gibt. Es ist wichtig, genau festzulegen, welche thermischen, mechanischen oder chemischen Ansprüche an den Boden gestellt werden.

Bei der Erstellung der Fußbodenbeläge ist die Art der Verlegung ein entscheidendes Kriterium, ebenso wie die Verbindung mit dem Untergrund. Beispiele dafür sind Kleben, Verlegung im Mörtelbett usw. Es muss auch festgelegt werden, welche Ausbildung die Anschlüsse an Bauwerksteile haben sollen (Fußleisten, hochgeklebte Beläge und wo Leitungen zu beachten sind).

Bei größeren Flächen ist es entscheidend, in welchen Abständen Bewegungsfugen notwendig sind. Dies beeinflusst auch die Art der Verlegung. Die Richtung der Verlegung ist auch in Bezug auf einen guten optischen Eindruck wichtig, insbesondere bei Parkett oder Laminat bei Gegenlichteinfall.

Die Gestaltung des Fußbodens ist ebenfalls bei der Planung zu berücksichtigen. In repräsentativen Räumen kann es zum Beispiel darum gehen, Markierungen, Friese, Intarsien oder verschiedene Materialien in den Boden einzubringen. Art, Maße und Materialien der Musterung und deren Verträglichkeit mit dem Verbindungsmaterial müssen genau bekannt sein. Besonders aufwendig sind Fußbodenflächen, die von der normalen rechtwinkligen Form abweichen, wie dies oft bei Treppen und Wendeltreppen der Fall ist.

Die Fußbodenneigung hat ebenfalls einen wichtigen Einfluss, insbesondere wenn das Oberflächenwasser eine bestimmte Ablaufrichtung haben muss, beispielsweise beim Vorhandensein von Einläufen. Die Berücksichtigung solcher speziellen Anforderungen ist besonders wichtig, wenn es um Umbauten geht und zuvor eine ebene Fußbodenfläche vorhanden war. In solchen Fällen müssen entsprechende Ausgleichsflächen hergestellt werden.

Angaben, Berechnungen

Es ist erforderlich, die Stellen anzugeben, an denen Aussparungen, Durchführungen oder Nischen existieren. Diese müssen als lichtes Maß dargestellt werden. Falls neben Durchführungen weitere Leitungen im Fußboden verlegt sind, müssen ihre genauen Positionen angegeben werden, insbesondere wenn bei den Arbeiten Werkzeuge oder Befestigungen die Fußbodenoberfläche durchdringen könnten. Abdeckungen, die sich im Fußboden befinden, wie zum Beispiel Bodencontainer für Elektroanschlüsse in Büros oder Abdeckungen von Heizungskanälen, müssen ebenfalls als lichtes Maß angegeben werden. Alle genannten Eigenschaften und Angaben des Fußbodens sind übliche Informationen, die auf der Grundlage der DIN 18365 erfolgen.

Darüber hinaus können vom Auftraggeber Abweichungen oder spezielle Sonderfälle vorgegeben werden.

Diese Sonderfälle sind zusätzlich zu benennen. Beispiele hierfür sind:

  • Verlegung des Fußbodenbelags ohne besondere Aufbereitung des Untergrundes

  • oder die Verwendung von ganz bestimmten geforderten Untergründen bzw. Unterlagen

  • erhöhte Anforderungen an die Ebenheit der Böden

  • Vorgaben, die dem Auftragnehmer zusätzlich gemacht werden, wie zum Beispiel Vorga-be der Verlegerichtung oder andere als sonst übliche Verlegung des Fußbodens an Türschwellen

  • besondere Verlegung in Nischen oder angrenzenden Räumen

  • Befestigung von Leisten, Profilen, Stoßkanten usw. durch Verschrauben entgegen der üblichen Verarbeitungsart wie Nageln oder Kleben

  • Verschweißen von elastischen Bodenbelägen.

Abrechnung

Die Berechnung der ausgeführten Arbeiten erfolgt auch hier nach den Regeln der ATV DIN 18365, in der die Abrechnungseinheiten wie folgt festgelegt sind:

  • Abrechnung in m², jeweils für jede Bauart mit den entsprechenden Maßen, die üblicher-weise nach vollzogener Arbeit aufgemessen werden: Untergrundvorbehandlung, Bodenbeläge einschließlich Unterlagen und Abdeckungen, Verschweißen und gegebenenfalls Verfugen.

  • Nach der entsprechenden Länge in Metern werden folgende Arbeiten abgerechnet: Stufen, Schwellen und Nieschen, Leisten, Profile, Kanten, Markierungslinien, Schienen, Streifen aus Bodenbelägen, Randdämmstreifen, Kehlen, Verschweißen bzw. Verfugen, sowie die Einarbeitung in aufgehende Bauteile, Einrichtungsgegenstände oder anderweitige Einbauteile. oder anderweitige Einbauteile.

  • Die Abrechnung nach Stück erfolgt bei Stufen, Schwellen und Nieschen, Intarsien, Abschlussschienen, Trennschienen, vorgefertigte Innen- und Außenecken, Rohrdurchführungen, Elektranten, Bodencontainer Revisionsöffnungen und Einrichtungsgegenstände, alle jeweils mit den festgestellten Maßen.